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Sonnentier Spacenetz/welt 12/3/2007 SPAM Spam gibt es schon ziemlich lange und ich denke jeder kennt es. Es sind "Werbenachrichten", die meist aber mehr verunstaltet als werbend aussehen. Manchmal mit unzusammenhängenden, rätselhaften Geschichten, politischen Argumentationen oder wirtschaftlichen Berichten. Meistens, aber nicht immer, findet man dann auch noch einen Link der zu den unseriösen Geschäften führt. Es gibt allerdings auch andere, ziemlich überraschende Nachrichten.. --- Gloria Arthur <clunettenm@lunetten.nl> schrieb:Die Dimensionen des Spam Für 0,01cent kann man 1,000 Werbenachrichten verschicken lassen. Wenn es einen übel getroffen hat mit dem Spam, dann kommen solche unerwünschten Nachrichten im Sekundentakt hereingeflattert, von einem Augenblick auf den anderen hat man dann wieder dutzende neue Nachrichten voller Müll. Teilweise ist bei langsamen Verbindungen die ganze Leitung damit beschäftigt den ganzen Abfall zu empfangen, über lange Zeit, und wenn man auf dem eigenen Rechner kein kleines Programm benutzt, was immerhin das gröbste gleich nach Empfang wieder löscht, hat man natürlich keine Chance mehr, durch die ganzen Nachrichten zu kommen. Das ist auch der Punkt, an dem große Mailprovider anfangen eine neue Abteilung ins Leben zu rufen, die sich nur mit Spam-Filtern und Bekämpfung von Spam beschäftigt. Diese bei den bekannteren Anbietern meist automatisch aktivierten Filter leisten auch gute Arbeit, nur selten schafft es eine Mail überhaupt in das normale Postfach zu kommen - eher öfter hingegen landen erwartete Mails von zB Foren im Spam - man muss eben einen Kompromiss finden. Phishing e-Mails Interessant finde ich allerdings dennoch die ein oder andere Mail, die ich mal zufällig sehe. Heute habe ich zB einen Betrugsversuch erhalten, betreffend Kunden der Citibank. In der Mail steht, die Citibank würde ihre Server aufrüsten, und man solle doch seine Kundendaten überprüfen. Das ganze sieht dann so aus: Bild der e-Mail, Bild der Seite. Wenn man seine Daten erfolgreich den Hackern übermittelt hat, kommt man gleich danach auf die echte Citibank-Homepage, sodass die Opfer nichts davon mitbekommen, dass sie sich auf einer Fälschung befunden haben. Die nun geernteten Daten ermöglichen Zugriff auf die Konten, und mithilfe der TAN-Nummern natürlich auch bis zu 10 relevante Schritte, über die das Opfer keine Kontrolle hat. Das ganze nennt man Phishing, man hat sich die Kunden der Bank über eine Spam-Mail zu sich gefischt :) Identität gefälschter Server Ich habe das alles ein bisschen verfolgt; die gefälschte Seite liegt in irgendwelchen tiefen Ecken auf rgtrerr.cn, eine typisch aussehende wahrscheinlich von Bots generierte Spam-Domain, über die man folgende Informationen zum Besitzer herausfinden kann: Impressium - offensichtlich alles Namen die so aussehen, als hätte man einen Stein aus der Ferne auf die Tastatur geworfen und das Ergebnis dann benutzt. Allerdings funktioniert es ja irgendwie einwandfrei, die Seite aufzurufen, also muss immerhin eine Sache echt und nicht gefälscht sein, wie sollte man sonst irgendwo ankommen - und das ist in diesem Fall ein verdeckter Domainserver, welcher mit der Domain verknüpft ist. Dieser heißt pewebdirect.com, man kann ihn im Browser (Internet Explorer, Firefox) nicht aufrufen und lediglich seine Dienste zum auflösen der Spam-Addressen leistet er, ansonsten unsichtbar. Wenn man nun wiederum diesen Nameserver untersucht, so findet man heraus, dass er "williamckinghj@earthling.net" gehört, die Domain earthling kann man gerne eingeben, das ist nur so eine unbenutzte Werbeseite, der Name ist sicher mal wieder gefälscht, und dieser höchste Address-Server wurde dann über einen unvorsichtigen, aber an sich fairen Domaindienst abgewickelt, welcher die Falschanmeldung nicht gesperrt hat. Ergo, die Täter sind erstmal unbekannt - über fünf Ecken. Fazit In den dunklen Zonen des Internets kann man die verschiedensten Tausche machen, um zB an Kreditkarten, Passwörter oder auch großvolumige Addressbücher mit Millionen e-Mails von beliebigen Benutzern zu kommen. Das ganze ist kommerzielle Cyberkriminalität. Das Internet und seine Technik können sehr interessant sein, und es wäre nicht schön den Benutzern die Freiheit zu nehmen, diese Welt zu erkunden. Obwohl ich also immer für viel Freiheit im Internet bin, kann es natürlich nicht sein, dass einige wenige Individuen die gesamte Internetwelt ohne Rücksicht zumüllen. Externe Links: Spamland (YouTube) 8/5/2007 inaktive MSN SpacesMir ist aufgefallen, dass fast alle Spaces mit denen ich verknüpft bin, seit geraumer Zeit nichts mehr am Space geändert haben - wenn sie zu denen gehören, die überhaupt mal einen Space eingerichtet und nicht nur erstellt haben.
Es gibt Ausnahmen. Aber allgemein ist das Spacetum sehr inaktiv. Man erstellt aus MSN heraus irendeinen Schrott und lässt ihn liegen, oftmals.
Ich habe auch ewig nix mehr gepostet, vllt schreib ich mal was, und hoffe darauf, dass sich jemand hierhin verirrt.. 3/14/2007 Medienängste im Wandel der ZeitAls Denkansatz zu dem was unser Geisteswissenschaflter immer so erzählt.. „Denn im Vertrauen auf die Schrift werden sie (die Menschen) ihre Erinnerungen mithilfe geborgter Formen von außen heranholen, nicht von innen aus sich herausziehen; so dass sie sich vielwissend dünken werden, obwohl sie größtenteils unwissend sind, und schwierig im Umgang sein, weil sie scheinweise geworden sind statt weise“ (Platon, ‚Phaidros‘). „Die erzwungene Lage und der Mangel aller körperlichen Bewegung beim Lesen, in Verbindung mit der so gewaltsamen Abwechslung von Vorstellungen und Empfindungen führt zu Schlaffheit, Verschleimung, Blähungen und Verstopfungen in den Eingeweiden, namentlich zu Hypochondrie, die (...) namentlich bey dem weiblichen Geschlecht, recht eigentümlich auf die Geschlechtsteile wirkt“ (Beyer 1795, zit. nach Kottkamp 2002) Wir sehen - auch Literatur ist ein gefährliches Mittel.. einige Geisteswissenschaftler ziehen sich in ihren Elfenbeinturm zurück und denken nur noch an Yoga und das Prinzip Hoffnung.. ich will jetzt ja keine Namen nennen.. Wie du mir, so ich dir.. 1/4/2007 Rapidshare Premium AccountsVielleicht kennt ihr ja Rapidshare.com, das neue Rapidshare. Großer Server auf den man Dateien legen kann. i: Während das Ablegen abgesehen von ADSL (lahmer Upload) kein Problem ist, bekommt man beim Leechen Einschränkungen. Man muss Warten, Codes eingeben und es geht nur ein Transfer auf einmal - im Browser. Wer allerdings in den Genuss kommen will, ein paar Dutzend Dateien in einen DL-Manager zu droppen und sie alle auf einmal mit Fullspeed zu laden, der braucht ein Rapidshare Premium Account. Ideen, wie man Rapidshare nutzen kann, bekommt man bspw. auf AlC -- the easy way to download, Fanatic-DDL, LeVision oder Musix.in. Wer ein Premium Account haben will, ich habe grad genug. Die Accounts verfallen allerdings in einem Monat (3. Februar). Wer also Premium will -- schnell melden! :) ~ Sonnentier ~ 12/26/2006 Windows Live WriterIch habe jetzt ein Tool, mit dem ich Einträge in meinen Space schreiben kann. Ich muss also nicht den Browser meiner Wahl benutzen, sondern kann dieses Tool dafür verwenden. Dieser Eintrag dient v.a. als Test für dieses Tool. Weniger um es zu empfehlen. Ende. |
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